Dies betreffe auch den Rhein-Ruhr-Express (RRX), der fast vier Milliarden Euro verschlingen würde. Dadurch sollte der Nahverkehr im Ruhrgebiet und die Großstädte Köln und Düsseldorf ausgebaut werden. Auch die Strecken Frankfurt-Mannheim, die S-Bahn S13 Troisdorf – Bonn – Oberkassel und die S-Bahn-Strecke Bad Vilbel – Friedberg und Frankfurt – Bad Vilbel.
Die „Wirtschaftswoche“ berichtete darüber hinaus, dass die Bahn künftig nicht mit einer internen Verzinsung der investierten Eigenmittel in Höhe von 7,5 Prozent rechnen könnte.
Vorstand Kefer erklärte dem Aufsichtsrat unterdessen, dass die Kosten von 5,6 Milliarden Euro und die Eigenmittel von 2,85 Milliarden Euro dazu führten, dass die Verzinsung unter zwei Prozent falle. Dabei hätte er weitere Risiken beim Bau der Strecke noch nicht mit eingerechnet.
Der Aufsichtsrat prüft nun die Zahlen im Detail, bevor eine weitere Entscheidung gefällt wird. (NS/BHB)