Obermann verweilte 16 Jahre lang bei der Deutschen Telekom und ist bereits seit elf Jahren im Vorstand. Vorstandschef ist er seit dem Jahr 2006.
Nach dem Fiasko mit der Krisentochter T-Mobile USA, das mit der geplanten Fusion eine Fehlbuchung auf das Unternehmen in Höhe von 6,9 Milliarden Euro mitbrachte, tritt Obermann zurück. Die T-Mobile USA wurden nicht mehr als so wertvoll wie beim Einstieg bewertet. So mussten 7,4 Milliarden Euro abgeschrieben werden. Insgesamt beliefen sich außerordentliche Belastungen im dritten Quartal auf 7,8 Milliarden. Dies bedeutet zugleich den größten Quartalsverlust der Telekom in zehn Jahren. (NS/BHB)