Ein Best-Ticket soll so einen Sitzplatz in den ersten drei Reihen beinhalten, der mittlere Platz bleibt weiterhin frei. Zudem steht es den Reisenden in der Best-Klasse frei, zwei Gepäckstücke mit je 23 Kilogramm aufzugeben, die Lounges zu benutzen und kostenlose Verpflegung an Bord zu erhalten.
Wer Smart reist, sitzt in den ersten zehn Reihen, darf ein Gepäckstück bis 23 Kilogramm aufgeben und erhält einen kostenlosen Snack.
Basic ist für all diejenigen gedacht, die schnell mal hin- und herfliegen müssen und mit nur leichtem Gepäck reisen. Mitgenommen werden darf nur Handgepäck, Verpflegung an Bord kostet extra. Dafür zahlt der Basic-Passagier nur ab 33 Euro je Strecke.
Lufthansa-Chef Christoph Franz sieht darin eine Chance für die Airline: „Damit wird es uns gelingen, abseits unserer großen Drehkreuze wieder profitabel zu fliegen.“
Ein Grund dafür ist auch, dass die Personalkosten derzeit bei Germanwings niedriger sind als bei der Lufthansa. Etwas, das vielen ein Dorn im Auge ist, insbesondere seit dem Tarifstreit bei der Lufthansa.
Dies führt bei der Kabinengewerkschaft UFO bereits wieder zu Ärger, dem der Chef der UFO, Nicoley Baublies, bereits Luft gemacht hat, indem er für den Januar harte Tarifverhandlungen für Germanwings ankündigte.
30 Lufthansa-Maschinen sollen an die Tochter Germanwings abgegeben werden, um so die bislang weniger rentablen Strecken zu fliegen und dem Unternehmen wieder auf die Beine zu helfen.
Auch Lufthansa-Personal soll an Germanwings weitergereicht werden, sollte bei der Billig-Tochter bis Sommer nicht genügend Personal zur Verfügung stehen.
War bislang Personal von der Lufthansa an Germanwings weitergereicht worden, hatte die Lufthansa mit einer Ersparnis von 40 Prozent argumentiert. Allerdings wisse man bislang noch nicht, wie viel Personal von der Lufthansa zur Tochter Germanwings weitergereicht werden soll. (NS/BHB)