Er rechnet damit, dass sich im Jahr 2013 die Branche deutlich verändern wird, da der Unterschied zwischen Gewinnern und Verlierern immer größer wird. Gerade europaweit wird der Unterschied erst richtig deutlich. Während Volkswagen und Audi Milliarden investieren wollen, müssen andere Verluste einstecken. Ford machte Milliardenverluste in Europa und schließt daher drei Werke, PSA Peugeot Citroen macht ebenfalls ein Werk dicht und der Opel-Mutterkonzern GM wird das Werk Bochum nur noch mit Minimalbesetzung und nicht mehr als Produktionswerk laufen lassen.
Dabei hält sich Deutschland aktuell noch gut. Laut den J.-P.-Morgan-Experten müssen in Westeuropa 15 Prozent der Kapazitäten abgebaut werden, damit die Verluste ein Ende nehmen. In Spanien und Frankreich ist es ein Fünftel, in Italien fast ein Drittel.
Dudenhöffer sieht auch wenig optimistisch in die Zukunft. Ihm zufolge werden 2013 und 2014 harte Zeiten für die Automobilbranche anbrechen. Er rechnet damit, dass der Abwärtstrend in Europa erst 2014 ein Ende erreicht. „Der Aufschwung aus der Krise ist bisher nicht sichtbar“, so der Experte. (NS/BHB)